#MakingThingsHappen – Flexibility & Changing Priorities

Diese Woche ist bereits Woche 4 der so genannten sozialen Distanzierung. Die Zeit verfliegt 😉

Lassen Sie mich zunächst sagen, dass ich zutiefst beeindruckt bin, wie diszipliniert die Menschen hier Schlange stehen und dabei Abstand halten. Fast alle passen sich an die vorgegebenen Regeln an, was wunderbar zu sehen ist. Fast alle scheinen die Dringlichkeit und die Bedrohung zu verstehen und handeln entsprechend. Wenn ich nicht meinen „Digital Executive“, sondern meinen „Coaching“-Hut aufsetze, weiß ich, dass Menschen normalerweise ihr Verhalten nur unter zwei Aspekten ändern. Entweder 


Die Belohnung oder die Bedrohung ist groß genug

Dieses Mal ist die Bedrohung offensichtlich groß genug, um das Verhalten zu ändern.

Als die Pandemie ausbrach, musste ich viele meiner Business Prioritäten neu kalibrieren. Dinge, die wirklich wichtig waren, wurden plötzlich irrelevant. Die Kunst in dieser neuen Situation besteht darin, so konzentriert und produktiv wie möglich zu bleiben. Ich weiß, dass ich Glück habe, denn in meiner Position ist dies möglich, obwohl so ziemlich alles anders ist: keine Geschäftsreisen, keine Kundengespräche und so weiter. Im Vergleich zu anderen ist es immer noch ein leichtes Spiel. Viel zu vielen Anderen fällt es schwer, ihr Business überhaupt am Leben zu erhalten. Hoffentlich sind die Regierungen in der Lage, sie zu unterstützen, bis sich die Situation normalisiert.


Generell gilt: Krisen differenzieren zwischen echten Führungskräften und schlechten Managern 


Außerdem gibt es so viele Informationen über diese  Krise, dass es überwältigend ist. Sie kontrollieren den ganzen Tag, wenn man sie nicht begrenzt. Deshalb empfehle ich dringend die


Begrenzung des Medienkonsums 


Für mich funktioniert es gut, nur zwei 30-minütige Blöcke zu definieren, um alle Informationen zu erhalten, die ich brauche. 30min am Vormittag, 30min am Nachmittag. Das ist alles.

Ich hatte bereits erwähnt, dass es normalerweise in jeder Krise auch Gelegenheiten gibt. Für mich als Digital Executive  ist dies derzeit videobasiertes Lernen. Das Schöne daran ist, dass es sich in der Regel um Aufzeichnungen handelt, und so kann ich sie perfekt in meinen Tagesplan integrieren. Ein positiver Unterschied im Vergleich zur Arbeit im Büro: viel weniger Ablenkungen 😉

Das Gute ist, dass ich immer noch nach draußen laufen darf, solange ich allein bin. Deshalb musste ich an meinen persönlichen Standards nichts ändern. Tatsächlich mache ich viel mehr, verglichen mit der Zeit, als mein Fitnessstudio geöffnet war. Im Jahr 2019 hatte ich das Projekt, 2000 km zu laufen. Mitte April 2019 war ich gerade 60,88 km gelaufen, diesen April bin ich bei 135 km.

+221,75% bezüglich Laufen


Die Herausforderung dabei ist in der Regel die Motivation. Es ist einfach, an einem sonnigen Tag laufen zu gehen. Mich überholen dann Leute, die potenziell 25 Jahre jünger sind als ich. Aber nur solange es nicht steil ist, denn dann bleiben sie stehen und fangen an zu gehen, weil es dann ja anstrengend wird 😉 Als Führungskraft muss ich sagen


Da fehlt definitiv ein Ziel 😉


Lassen Sie mich abschließend noch einmal DANKE sagen an all diejenigen, die die Dinge am Laufen halten wie Mediziner, Leute, die in Lebensmittelgeschäften arbeiten und so weiter. Diese machen definitiv einen Unterschied!

Bleiben Sie alle gesund und machen Sie bei allem was Sie tun, auch einen Unterschied!